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29. Juni 2021

Kultur in der Mittelschule St. Stefan ob Stainz

Um den Schulalltag auch in Pandemiezeiten so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, wurde den Schüler/innen der Mittelschule zuletzt ein spannendes Kulturprogramm geboten.

Lesung mit Günter Neuwirth

Am 18. Juni besuchte der renommierte Krimiautor Günter Neuwirth unsere Schule und hielt für die dritten und vierten Klassen eine Lesung ab. Nachdem er den Text „Stärker als die Angst“ vorgelesen hatte, blieb noch genügend Zeit für eine ausgiebige Fragerunde. Die Schüler/innen waren euphorisch bei der Sache und nutzten die Gelegenheit, den Autor persönlich kennenlernen zu können.

http://www.guenterneuwirth.at

Theatervorstellung: Geschichten vom Gold

Am 15. und am 17. Juni durften wir die Theatergruppe taO (Theater am Ortweinplatz) in unserer Schule begrüßen. Kurzerhand wurde unser Turnsaal zum Theatersaal umgewandelt und die Schauspieler/innen spielten für die ersten und zweiten Klassen das Stück „Geschichten vom Gold“. Die unterhaltsame Produktion handelt von merkwürdigen Goldfunden, die während der coronabedingten Abwesenheit der Schüler/innen in österreichischen Schulen entdeckt wurden. Im Zentrum des Geschehens steht die Ermittlergruppe SOKO Gold, welche den eigenartigen Fall aufzuklären versucht.

Das Besondere an dem Stück ist, dass es tatsächlich Schüler/innen waren, die eigene Geschichten über die ominösen Goldfunde verfasst und an die Theatergruppe geschickt hatten. Diese Texte bildeten in weiterer Folge die Grundlage für das Drehbuch.

Die Theatervorstellung wurde außerdem im Rahmen des Begabtenförderns nachbereitet. Die Schüler/innen durften ihre eigenen „Geschichten vom Gold“ verfassen und kamen dabei auf sehr originelle, lustige Ideen. Einige der Texte können hier gelesen werden.

http://tao-graz.at/programm/gold/

Geschichten vom Gold – von Magdalena K. und Markus S. aus der 2c

Es war ein heißer Sommertag, als die SOKO Gold ihre Ermittlungen startete. Während des Corona Lockdowns, als alle Schüler und Schülerinnen daheim waren, hatte sich in den leeren Schulen etwas Merkwürdiges zugetragen. Es wurde (womöglich gestohlenes) Gold in der MS St. Stefan ob Stainz gefunden.

Kurze Zeit später wurden zwei Verdächtige von der SOKO Gold aufgespürt. Ein Schüler hatte sie in der Hofpause bei der Goldübergabe beobachtet. Ein langes Verhör fand statt, bei dem die verdächtige Lehrerin, Frau Silvia Wallner, zuerst alles abstritt. Parallel dazu wurde der zweite Beschuldigte, Herr Hohl, befragt. Er zählte zu den Hauptverdächtigen, weil er während des Lockdowns angeblich den Rasen vor der Schule pflegte und deswegen ständig anwesend war. Nach einiger Zeit fühlte sich Frau Wallner so sehr unter Druck gesetzt, sodass sie mit der Sprache rausrückte. „Also es war so“, nuschelte Frau Wallner leise und fuhr fort. „Jeden Tag sitzen wir sechs Stunden im Klassenzimmer und schwitzen uns fast zu Tode. Ein Pool würde die Situation verbessern, doch dieses kostet sehr viel Geld. Wir mussten es irgendwie auftreiben und aus diesem Grund beschlossen wir, eine Bank auszurauben. Dafür baten wir Herr Hohl, einen Maulwurf aufzutreiben, den wir dann hypnotisieren und unterirdisch in die Bank einschleusen können. Dies klappte fast fehlerfrei, doch ein Problem trat auf. Da das Tier seine Hände zum Buddeln brauchte, musste es die Goldbarren im Maul transportieren, wodurch sie leider zerbröselten und auf dem ganzen Schulgebäude verteilt wurden. Weil Herr Hohl ein guter Bastler war, baute er kurzerhand eine Goldaufsammlungsmaschine, die als Rasenmähertraktor getarnt war. Die Idee war genial, doch leider kam uns die SOKO Gold in die Quere.“

Das Ermittlerteam war von dieser Idee angetan, weswegen es bei einer Anzeige blieb und die Schuldigen rasch freigesprochen wurden. Auch die Bildungsdirektion wurde auf diesen Fall aufmerksam und spendete der Schule ein Swimmingpool, das beim Schulteam sehr gut ankam.

Ende gut, alles gut!

Das fleißige Goldbienchen – von Viktoria P. und Katharina V. aus der 2a

Eines Morgens, als die Kinder nach dem langen Lockdown wieder in die Schule kamen, staunten sie, als sie all das Gold sahen, das am Fließenboden und an den Holzwänden verteilt war. Sofort wurde das Team Soko Gold alarmiert, das auf solche Fälle spezialisiert war. Keine zwei Minuten später war das Team bei der Mittelschule in St. Stefan ob Stainz angekommen und bereitete alles für die Durchsuchung der Schule nach Hinweisen vor. Die Soko Gold ging in den Turnsaal und fand ein riesiges Bienennest voller Gold. Sie nahmen eine Probe mit, um zu überprüfen, ob es sich um echtes Gold handelte. Es war echt! Sofort hatten sie den Verdacht, dass eine Biene hinter dem ganzen Gold stecken könnte. Deshalb stellte die Soko Gold eine Falle voller Blütenstaub auf. Ein paar Tage später überprüften sie die Falle. Daaaaa! Eine leuchtende Biene! Sie hatten das Goldmonster gefangen und gaben die Biene in ein Glas voller … Fortsetzung folgt!

Gold – von Elena F., Reinhard N. und Matthias Z. aus der 2a

In der Mittelschule St. Stefan ob Stainz gibt es eine Lehrergang, die sich Criminal Gold nennt. Die Gang wollte ein Putzmittel für die Putzkräfte erfinden, weil die Schule so schmutzig war. Aus diesem Grund schlichen sie sich in das Abstellkammerl, wo sie mehrere Zutaten in einem Kessel zusammenmischten. Als das Putzmittel fast fertig war, stolperte ein Mitglied der Lehrergang und stieß den Kessel um, sodass der Inhalt überschwappte. Mehrere Tropfen fielen auf die Stromleitung und es gab einen Kurzschluss und es funkte überall. Die Funken fielen in den Eimer der Putzfrau. Am nächsten Tag waren die Funken zu Gold geworden. Aber die Putzfrau hatte sie nicht bemerkt. Sie putzte das ganze Schulhaus damit und verteilte somit das Gold im ganzen Gebäude. Die Lehrergang kam zu einem Kontrollgang an die Schule und wunderte sich darüber, dass der Boden so glitzerte und glänzte, weil ihr Putzmittel noch gar nicht fertig war. Die Lehrer gingen in das Abstellkammerl und sahen das Gold im Eimer. Jetzt war ihnen alles klar.

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